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Streit um Bäume am Koberg // Unbekannte zerstören Mittelalter-Dorf

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Liebe Leserin, lieber Leser -
es gibt Nachrichten, die machen einen sprachlos. Offenbar aus blinder Zerstörungswut haben Unbekannte das mittelalterliche Dorf auf dem Priwall zerstört. Die Erbauer - Fynn (9), Levin (6) und ihr Papa Rüdiger Scharnweber - wollten sich eigentlich mit unserem Reporter an der Pötenitzer Wiek treffen und etwas über ihr kleines Kunstwerk erzählen. Doch als sie auf dem Gelände eintrafen, bot sich ihnen ein trauriges Bild: Alle Häuser, die Kirche, das Kloster und die Gehöfte waren zerstört, niedergetrampelt, das Material teilweise in die Wiek getreten.
Kopfschütteln gibt es auch beim Thema Coronaregeln. Während etwa in Mecklenburg-Vorpommern jetzt wieder strengere Maßnahmen gelten, ist in Lübeck die Außengastronomie seit zwei Wochen wieder geöffnet. In Warnemünde herrscht also Lockdown-Stimmung, in Travemünde kommt das Leben zurück. Unser Reporter hat sich in beiden Orten umgeschaut, seine Reportage lege ich Ihnen sehr ans Herz!
Und zu guter Letzt diskutiert Lübeck in dieser Woche über Bäume. Der Koberg in der Altstadt soll begrünt werden, das hat der Bauausschuss völlig überraschend beschlossen. Wir haben einmal in unserem Archiv gekramt und festgestellt: Der Platz war bereits 1797 begrünt - wie historische Aufnahmen beweisen.
Ihre Nick Vogler und Christopher Steckkönig
LN-Lokalchefs in Lübeck

Aufreger der Woche

Unbekannte zerstören mittelalterliches Mini-Dorf auf Priwall
Streit um Skaterbahn: Parteien fordern Dialog
Freie Schulwahl in Lübeck? 138 angehende Fünftklässler haben Pech
Corona in Lübeck

Ärger über unterschiedliche Corona-Regeln an der Ostsee: „Versteht kein Mensch“
Vom Corona-Hotspot zur Musterstadt
Diskussion über die Begrünung am Koberg

Rückblick: Als der Koberg noch grün war
Bäume für den Koberg: Kommt die Neugestaltung des Platzes?
Bäume, Bänke, Brunnen –  das brauchen Lübecks Plätze
Blick an die Küste

Tourismus an der Lübecker Bucht: Sind die Grenzen des Wachstums erreicht?
Aus unserer Serie "Lübeck next"

Travemünder Skandinavienkai wird mittels 5G-Netz zum Hafen der Zukunft
Was diese Woche noch wichtig wird

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