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Rassistischer Angriff // Debatte um Feierkultur

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Liebe Leserin, lieber Leser,
Einwanderer müssen in Deutschland viele Kränkungen aushalten – vor allem, wenn ihre Herkunft äußerlich erkennbar ist. Die Kränkungen reichen von kleinen Gedankenlosigkeiten über dumme Sprüche bis zu körperlichen Angriffen, im Extremfall mit Waffen. Dieser Extremfall ist vor einer Woche in Lübeck eingetreten. Das ist die schlechte Nachricht.
Die gute Nachricht ist, dass die Täter nicht auf Zustimmung hoffen können. Das Volk, für das sie vielleicht zu handeln glauben, gibt es nicht. Eine gute Nachricht ist auch, dass junge Lübecker den Opfern mit einer Demonstration ihre Solidarität gezeigt haben. Man darf das nicht unterschätzen: Wem Gewalt angetan wurde, der ist oft dankbar für alles, was ihm das Gefühl gibt, nicht allein zu sein.
Schade, dass die Demonstranten es dabei nicht belassen haben. Sie glaubten, vor das Haus der mutmaßlichen Täter ziehen zu müssen. Eine Aktivistin sagte, die Polizei schütze Nazis und gehe stattdessen gegen Linke vor. Das ist eine Verschwörungsfantasie. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Ermittler in diesem Fall nicht ihre Arbeit täten. Sie sind nicht so schnell wie die Demonstranten, aber dafür gründlich.
Die Täter werden nicht davonkommen. Die Opfer brauchen beides: die Solidarität ihrer Mitbürger und die Unabhängigkeit von Polizei und Justiz.
Wir bleiben für Sie dran und werden natürlich weiter über den Fall berichten. Bleiben Sie immer gut informiert - schön, dass Sie uns lesen!
Ihr Hanno Kabel
Reporter LN-Lokalredaktion Lübeck
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