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Lübeck läutet die Friedensglocken//Herrentunnel//Streik der Busfahrer

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Liebe Leserin, lieber Leser -
als in der vergangenen Woche am Donnerstag die Friedensglocken in St. Marien erklangen, übertrugen die LN das Geläut per Facebook-Livestream. Es war der Tag, an dem die Nachricht von Russlands Angriff auf die Ukraine die Welt veränderte.
Geläutet werden jetzt täglich um 12 Uhr die drei Danziger Glocken, die nach dem Krieg aus Hamburg nach Lübeck kamen. Die Glocken waren im Zweiten Weltkrieg schon dafür vorgesehen, zu Waffen eingeschmolzen zu werden, wurden vom Glockenfriedhof Hamburg gerettet und kamen dann nach Lübeck. Alleine das Video vom Livestream des Läutens wurde über 16 000 Mal aufgerufen, hundertfach geteilt und kommentiert. Viele Lübecker bekundeten ihre Solidarität mit der Ukraine.
Die Botschaft der Friedensglocken erreichte so eine große Anzahl von Menschen, auch weit über die Stadtgrenzen hinaus. Eine Facebook-Userin kommentierte das Video: “Vielen Dank aus Sued Australien. Ich war in Danzig geboren, hatte in Luebeck studiert und sah die Glocken damals in Hamburg. Ein sehr ruehrender Moment fuer mich! Habe es an meine Freunde in Gdansk weiter geleitet!”
Mit Demonstrationen, Andachten, Gedenkminuten, Spenden und anderen Aktionen beweist Lübeck, dass viele Menschen in der Stadt in Gedanken bei den Ukrainern sind - und sicher auch bei den Soldaten, die von Machthaber Putin in den Krieg getrieben werden, während hier der westliche Alltag immer noch fast unverändert seinen Lauf nimmt.
“Der Schock der russischen Aggression kann alles, was uns hier sonst umtreibt, unbedeutend erscheinen lassen. Bäume auf dem Koberg, Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals, Herrentunnel-Maut… Sind das Luxusprobleme? Sollten wir uns nicht Sorgen um die Zukunft Europas machen?”, fragt mein Kollege Hanno Kabel in seiner Kolumne zum Wochenende und kommt zu dem Schluss:
“Wir sollten uns solidarisch zeigen mit der Ukraine. Und wir sollten weiter reden und streiten über das, was unsere Stadt angeht. Verkehrsversuche, Denkmalschutz und Flächennutzungspläne: Das ist der Alltag von Freiheit und Demokratie. Also das, was wir zu verlieren haben.”
Ich finde, besser kann man es nicht sagen.
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Ihr
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