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Hilfstransporte und Solidarität: Ukraine-Hilfe in Lübeck

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Liebe Leserin, lieber Leser -
wer am Sonntag beim Schuppen F vorbeischaute, könnte sich schnell ein falsches Bild machen: Ein einzelner Laster wird beladen, es wuseln einige Menschen umher. Aber das ist nichts im Vergleich zu dem Auflauf, den es dort noch Anfang der Woche gegeben hat.
Doch der Schein trügt. Es ist mittlerweile bereits der vierte Lkw, der mit Spenden nach Aufruf von Marien-Pastor Robert Pfeifer am Schuppen F beladen wird: Hilfsgüter für Waisenkinder aus der Ukraine werden am 14. März nach Danzig gefahren. Und alle die dort sind, haben sich ohne jeden öffentlichen Aufruf eingefunden, die Hilfe ist selbst organisiert.
Am Steuer des Lkw sitzt der Lübecker Constantin Ribbentrop, Trompeter am Hamburger Elbphilharmonie Orchester. „Ich wollte einfach etwas tun in dieser unerträglichen Situation“, sagt der Musiker am Nachmittag vor der Abfahrt. Über Freunde hat er den Lkw eines Autovermieters sponsern lassen und aus dem italienischen Supermarkt Andronaco selbst zwei Tonnen Lebensmittel besorgt, bezahlt von Geld, das die Possehl-Stiftung spendet. Auch Hygiene und Medizinartikel sind an Bord, teils gestiftet vom DRK-Krankenhaus Grevesmühlen. Denn Rolf Klingenberg-Noftz, Chefarzt am Grevesmühlener Krankenhaus und befreundet mit Ribbentrop, ist ebenfalls Fahrer bei dieser Tour und hat diese Spenden organisiert.
„Die Unterstützung ist nach wie vor beeindruckend“, sagt Robert Pfeifer, der am Sonntag selbst beim Beladen dabei war. Die Possehl-Stiftung habe einen Beitrag zur Hilfe im hohen vierstelligen Bereich geleistet.
Ein Beispiel für viele, wie Hilfe für die Ukraine in Lübeck funktioniert. Gut möglich, dass sich die Art der Hilfe jetzt ändert, wenn sich viele Flüchtlinge hier registrieren lassen. Aber Lübeck scheint gut vorbereitet: Die Stadt hat ein strikt durchgeplantes Konzept und bestens vernetzte Partner mit der Freiwilligenagentur ePunkt, der Initiative “Ukraine Couch” und dem studentischen Verein Victor an der Seite. Logisch, dass sich bei der Vernetzung auch die LN einbringen. “Etwas tun in diesen unerträglichen Zeiten”, hat der Trompeter Ribbentrop gesagt. Darauf kommt es.
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Ihr
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